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KalenderMittwoch 23 Jan 2019
Uhr17:00 - Uhr
UhrPlanungs- und Umweltausschuss

Kurt Zollhöfer

Kurt Zollhöfer

Stellv. Fraktionsvorsitzender
Stadtrat

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  • Weitere Infos
    Stadtrat Herzogenaurach:

    • Haupt und Finanzausschuss
    • Planungsausschuss
    • Bauausschuss
    • Aufsichtsrat Herzo Werke

    Lebenslauf:

    • Geboren 1951, verheiratet, 3 Kinder
    • Beruf: Religionslehrer

Samstag, 13 Januar 2018 11:59

Einladung zum VEREINSGESPRÄCH 2018

Sehr geehrte Damen und Herren,
Vereinsvorsitzende, Präsidenten, Vorstandsmitglieder und Beiräte,

für das neue Jahr wünschen wir Ihnen alles Gute, Gesundheit und Erfolg.

Wir laden Sie ein zu einem VEREINSGESPRÄCH am Mittwoch, 31. Januar 2018, 19.00 Uhr
im Vereinsheim des 1. Fußballclub Herzogenaurach, Am Weihersbach 1.

Das Thema des Vereinsgespräches ist die Vereinsförderung der Stadt Herzogenaurach
in Bezug auf die Professionalisierung des Ehrenamtes durch die Förderung von Beschäftigungsverhältnissen im administrativen Bereich.

Die Gewinnung von ehrenamtlichen Mitarbeitern, vor allem in verantwortlichen Funktionen eines Vereines, bewegt viele Vorstände und auch die CSU-Fraktion Herzogenaurach. Die Professionalisierung des Ehrenamtes bei administrativen Aufgaben könnte eine Chance sein, langfristig vor allem ehrenamtliche Mitarbeiter für den Vorstand zu gewinnen.

 Im CSU-Vereinsgespräch werden wir Sie über Praxisbeispiele aus Nürnberger Vereinen zur Professionalisierung des Ehrenamtes informieren. Dazu konnten wir Herrn Thomas Schneider, Stadt Nürnberg-Sportförderung und Herrn Robert Seel, Präsident des DJK-BFC Nürnberg gewinnen, die über ihre Erfahrungen berichten werden.

Gemeinsam mit Ihnen wollen wir über die „Best-Practice“– Beispiele sprechen und wie es gelingen könnte, in Herzogenauracher Vereinen Vereinsverantwortliche von den administrativen Aufgaben zu entlasten, so dass in den Vereinen die Bereitschaft wächst ein Ehrenamt zu übernehmen.

Teilen Sie bitte unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Telefon: 09132 / 60006 bis zum 29. Januar 2018 mit, ob Sie am CSU-Vereinsgespräch teilnehmen werden.

Ablauf des CSU-Vereinsgesprächs am Mittwoch, 31. Januar 2018, 19.00 Uhr:

  • ·Begrüßung, Vorstellung

  • ·Informationen zur Professionalisierung des Ehrenamtes:

-      Die neue Vereinsförderung der Stadt Herzogenaurach - Eine Chance
für unsere Vereine. – Kurt Zollhöfer, CSU-Stadtrat

-      Professionalisierung des Ehrenamtes – Entwicklung in Nürnberg
Thomas Schneider, Stadt Nürnberg – Sportförderung

-      Best-Practice 1: Bildung einer Verwaltungsgemeinschaft mit zwei
450 €-Mitarbeitern – Robert Seel, Präsident DJK-BFC Nürnberg

  • ·Gespräch über die Professionalisierung des Ehrenamtes

  • ·Fragen, Anregungen aus der Vereinsarbeit an die CSU-Fraktion

  • ·Verabschiedung

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Dr. Hacker,
nachfolgend drei Anträge der CSU-Stadtratsfraktion zur Seniorenhilfe für die Sitzung des Stadtrates am 1. Februar 2018:

1. Der Stadtrat beauftragt die Verwaltung, einen Betreiber eines Senioren- und Pflegeheimes mit offenen und beschützenden Wohngruppen zu finden und dabei zu prüfen, ob dieser zusätzlich bereit wäre integrative Wohnformen für ältere Menschen (betreutes Wohnen) zu realisieren und mittel- bis langfristig ein sationäres Hospiz zu errichten.
2. Der Stadtrat beauftragt die Verwaltung zu prüfen, ob bereits im Bauabschnitt Herzo-Base III, sowie in den geplanten Baugebieten „Reihenzach“ und „In der Reuth“ ein Seniorenund Pflegeheim in Verbindung mit einem stationären Hospiz errichtet werden kann.
3. Der Stadtrat beschließt die Einrichtung eines temporären „Runden Tisches“, um die ambulante Pflege in Herzogenaurach für die Zukunft zu stärken.

Begründung:
· Zum Antrag 1 und 2:
Die CSU-Stadtratsfraktion stellt die Anträge 1. und 2.,damit bei den Beratungen zu den Baugebieten „Herzo-Base III“, „Reihenzach“ und „In der Reuth“ frühzeitig ein Seniorenund Pflegeheim, integrative Wohnformen für ältere Menschen und ein stationäres Hospiz berücksichtigt werden.
Der Teilbericht 1 des Seniorenpolitischen Gesamtkonzepts für den Landkreis ERH weist für die Versorgungsregion Herzogenaurach (Aurachtal, Großenseebach, Herzogenaurach, Heßdorf, Oberreichenbach, Weisendorf) in der stationären Pflege zum 31.12.2016 einen Bestand von 226 Plätzen aus.
Er geht von einem Prognosebedarf bis 2020 von 337 – 445, 2025: von 362 – 478 und bis 2036 von 487 – 643 Betreuungsplätzen aus.

Laut „MODUS“-Studie werden bereits bis 2020 voraussichtlich 111 – 219 Pflegeplätze im stationären Bereich in der Versorgungsregion Herzogenaurach fehlen.
Daher empfiehlt „MODUS“ den kurzfristigen Ausbau von stationären Pflegeplätzen.
Siehe dazu Anlage: „Aktueller Stand zur Versorgungs- und Betreuungsstruktur Landkreis ERH“, Quelle: Landratsamt Erlangen, Sachgebiet 15.
Bei der Hospiz- und Palliativversorgung geht „MODUS“ davon aus, dass für den gesamten Landkreis ERH langfristig ein sationäres Hospiz mit 9 – 14 Pflegplätzen erforderlich ist.

· Zum Antrag 3:
Laut „MODUS“ liegt im ambulanten Bereich die Anzahl der Pflegekräfte mit 15,3 Vollzeitpflegekräften (Stand: 31.12.2016) nur knapp über den Mindestbedarf für die Versorgungsregion Herzogenaurach.
Nach der Bedarfsprognose werden bis 2020: 20,4 – 36,7, bis 2025: 21,7 – 39,3 Vollzeitpflegekräfte benötigt. Der Bedarf wird bis 2036 auf 30, - 52,4 ansteigen.
Um für dieses prognostizierte Szenario zukunftsorientierte Handlungsmaßnahmen zu entwickeln, schlägt die CSU–Fraktion vor, einen temporären „Runden Tisch“ mit den ambulanten Pflegediensten (Caritas, Diakonie, private Dienstleister), Bürgermeister, Vertreter der Verwaltung, (Generationenzentrum), der Stadtratsfraktionen, des Seniorenbeirates und des „AGENDA-Arbeitskreis: „Sozialgenossenschaft“ einzurichten.
Da für den „Runden Tisch“ eine gewisse Vorlaufzeit erforderlich ist, sollen die Planungen zeitnah aufgenommen werden, da sich der Stadtrat erst demnächst mit dem Seniorenpolitischen Gesamtkonzept beschäftigen wird.

Informationen zur Veröffentlichung des Seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes
In der Stadtratssitzung am 30. November 2017 kam es bei der Beratung des SPD-Prüfantrages zur „Demenz-WG“, zu „Irritatitionen“ in Bezug auf die Veröffentlichung des Seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes und zu einigen Prognosezahlen. Zur Information verweist die CSU-Stadtratsfraktion auf die Hompage des Landkreises ERH, wo die Teilberichte 1-3 eingestellt sind und auf die ergänzenden Hinweise durch das Landratsamt ERH, welche die CSUStadtratsfraktion eingeholt und als Anlage angefügt hat.

https://www.erlangen-hoechstadt.de/leben-in-erh/seniorenberatung/pflege-beratung/
Laut Landratsamt wurde der Teilbericht 1 (Stand: 31.12.2009) am 28.10 2010 im Kreistag vorgestellt und 2012 auf der Homepage des Landkreises veröffentlicht. Zum 31.12.2016 wurde der Teilbericht aktualisiert, am 11.7.2017 im Kreisseniorenbeirat vorgestellt und danach auf die Homepage gesetzt.
Die Teilberichte 2 und 3 wurden am 23.11.2011 im Ausschus für soziale Angelegenheiten und am 19.12.2011 im Kreistag vorgestellt, 2012 wurden sie auf der Homepage veröffentlicht.
Die Veröffentlichung des Teilberichtes 4, „Evaluation der Maßnahmenempfehlungen zur Weiterentwicklung der Seniorenhilfe“ ist für Ende 2018 geplant.

Mit freundlichen Grüßen

Kurt Zolhöfer                           Bernhard Schwab           Ille Prockl-Pfeiffer
Stellv. Fraktionsvorsitzender   Fraktionsvorsitzender    CSU-Stadträtin


Donnerstag, 12 Oktober 2017 16:23

Antrag Gestaltungsbeirat

Antrag der CSU-Stadtratsfraktion für die Stadtratssitzung am 19. Oktober 2017

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Dr. Hacker,
die CSU-Stadtratsfraktion stellt folgende Anträge:

1. Der Stadtrat beschließt, die Verwaltung damit zu beauftragen, zeitnah Mitarbeiter der Bayerischen Architektenkammer einzuladen, die in einer öffentlichen Stadtratssitzung über ihren temporären Gestaltungsbeirat* informieren.
Über folgende Punkte soll informiert werden:
- Temporärer und ständiger Gestaltungsbeirat
- Nutzen und Mehrwert des temporären Gestaltungsbeirates
- Bedarfsorientierte Beauftragung
- Für welches Projekt – Bauvorhaben/Bebauungsplan – soll die Beauftragung erfolgen?
- Wer erteilt die Beauftragung (Stadtrat/Gremien – Verwaltung)?
- Projektbezogene Zusammensetzung des Beirates.
- Arbeitsweise, Dauer des Beratungsverfahrens, Votum, Vergütung, rechtliche Grundlagen, Geschäftsordnung
- Erfahrungen bei der Beratung von Kommunen, Praxisbeispiele
*„Der temporäre Gestaltungsbeirat ist ein beratendes Gremium. Es soll über die angewandte Beratungspraxis der Baubehörden hinaus dem Bauherrn zu einem architektonisch und städtebaulich optimierten Entwurf verhelfen und die Gremien der Gemeinde in der Entscheidungsfindung unterstützen.“
(vgl. Seite 27, Infobroschüre, „Temporärer Gestaltungsbeirat – Mehrwert für Gemeinden und ihre Bürger“, Bayerische Architektenkammer)

2. Nach der Information soll der Stadtrat beschließen, einen temporären Gestaltungsbeirat für die Stadt Herzogenaurach einzurichten.

Begründung:

Die CSU-Stadtratsfraktion hält es für erforderlich, einen temporären Gestaltungsbeirat in Herzogenaurach zu errichten. Vor einer Entscheidung des Stadtrats auf Errichtung eines temporären Gestaltungsbeirates soll zunächst der Stadtrat und die Öffentlichkeit darüber
informiert werden.

Städteplanerische Entwicklung in Herzogenaurach, Rück– und Ausblick.

Markante öffentliche, private und gewerbliche Neu-, Um- und Erweiterungsbauten, Nachverdichtungen sowie neue Baugebiete verändern nachhaltig das „Gesicht“ unserer Stadt. In den letzten Jahren entstanden architektonisch sehr gelungene aber leider auch weniger gelungene Neubauten. Nachverdichtungen in „gewachsenen“ Wohngebieten werden hinsichtlich ihrer Größe und architektonischer Gestaltung von vielen Bürgern sehr kritisch gesehen und aus städtebaulichen Gründen auch oft abgelehnt.
Die Stadt Herzogenaurach beabsichtigt neben dem Bau des Rathauses, des Bürgerzentrums und der Stadtbücherei – mittel- bis langfristig – zwei Dreifachsporthallen und eine Stadthalle zu bauen. Weitere öffentliche Bauten, wie zum Beispiel eine Kinderkrippe und -garten im Baugebiet Reihenzach sind geplant, andere Gebäude werden sicherlich folgen.
Langfristig gesehen muss das Vereinshausgelände neu überplant werden, wenn das „Vereinshaus“ eines Tages nicht mehr genutzt wird. Städtebauliche Entwicklungen, wie die Nachverdichtung in älteren Wohngebieten, die Änderung von Bebauungsplänen aufgrund von Nachverdichtungen, neue Baugebiete mit sehr dichter Bebauung - „Reihenzach“, „In der Reuth“ und Ortsteilabrundungen - stellen städteplanerische und auch architektonische Herausforderungen dar. Nachdem heute der Verdichtung aus ökologischen Überlegungen im innerstädtischen Bereich der Vorzug zu geben ist, gewinnt der verbleibende öffentliche Raum sowie seine Gestaltung zusehends an Bedeutung.

Herzogenaurach benötigt einen temporären Gestaltungsbeirat.

Eine externe, unabhängige fachliche Beratung und Beurteilung durch einen temporären Gestaltungsbeirat ist notwendig, bei den Stadt- und Ortsteil prägenden, öffentlichen, privaten und gewerblichen Neubauten, damit Herzogenaurach aus städtebaulicher Sicht lebens- und liebenswert bleibt.

Der temporäre Gestaltungsbeirat – ein Mehrwert für unsere Stadt und ihre Bürger.

Der temporäre Gestaltungsbeirat ist ein projektbezogenes beratendes Gremium. Er soll als anerkanntes Sachverständigengremium in der Stadt Herzogenaurach zur Bewusstseinsbildung für anspruchsvolle Architektur beitragen. Er hat das Ziel, die vorhandene Qualität des Stadt- und Ortsbildes zu sichern, beziehungsweise zu verbessern sowie funktionale und gestalterische Qualität in Städtebau, Architektur und Freiraum zu fördern.
Sachverstand sowie Impulse von außen durch den Gestaltunsgbeirat sollen über die heute angewandte Beratungspraxis des Bauamtes hinaus den Bauherrn zu einem architektonisch und städtebaulich optimierten und zugleich zukunftsweisenden Entwurf verhelfen.

Die Empfehlungen des Gestaltungsbeirates dienen dem Stadtrat bzw. Bauausschuss, Planungs- u.Umweltausschuss zur Meinungsbildung und können auch bei den Bürgern die Akzeptanz für Verdichtung und Siedlungsentwicklung erhöhen.

Haushaltsmäßige Auswirkungen:

· zum Antrag 1.: Die Bayerische Architektenkammer gibt in der Infobroschüre unter 7. Beratung an: Das Referat „Vergabe und Wettbewerb“ der Bayerischen Architektenkammer mit Geschäftssitz in München berät und hilft gerne kostenlos und unverbindlich bei der Errichtung eines temporären Gestaltungsbeirates.

· zum Antrag 2.: Die Tätigkeit des temporären Gestaltungsbeirates ist in Anlehnung an die Entschädigungsempfehlung der Bayerischen Architektenkammer zu vergüten. Entsprechende Haushaltsmittel sind im Haushalt 2018 einzustellen.

Mit freundlichen Grüßen
Bernhard Schwab                                Kurt Zollhöfer
Fraktionsvorsitzender                          Stv. Fraktionsvorsitzender

Ille Prockl-Pfeiffer                                Franz-Josef Lang
Stadträtin                                           Stadtrat

Quellenangabe: „Temporärer Gestaltungsbeirat – Mehrwert für Gemeinden und ihre Bürger“; Infobroschüre der Bayerischen Architektenkammer
Hinweis zum Download der Infobroschüre:
https://www.byak.de/planen-und-bauen/architektur-baukultur/temporaerer-gestaltungsbeirat.html

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