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Ille Prockl-Pfeiffer

Ille Prockl-Pfeiffer

Stadträtin

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    Stadtrat Herzogenaurach:



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    Dafür setze ich mich als Stadtrat ein:




    Lebenslauf:

    geboren

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Sehr geehrter Herr Bürgermeister, liebe Kolleginnen und Kollegen und Gäste,

Willst du deine Zukunft kennen, dann betrachte dich in der Gegenwart, denn sie ist die Ursache deiner Zukunft.
Buddha (ca. 6. Jh. v. Chr.)
Also betrachten wir die Gegenwart- danke für die Planungen zum jetzigen Zeitpunkt, ich habe dazu noch einige Kommentare.
Mein wichtigster Punkt : bisherigen Planungen, wie sie angedacht sind-haben bis jetzt keine offenen Diskussion über das „neue Rathaus“ enthalten, der Stadttrat allgemein und unbedingt auch die vielen Experten in unseren Reihen wurden bisher nicht einbezogen -deshalb sind sie für mich eine Enttäuschung.
Nein Herr Bürgermeister ich kann ihnen immer noch keine Glaskugel leihen mit der ich in die Zukunft schaue und Einblick nehmen kann, aber wir können diskutieren, wie wollen und müssen wir uns als Stadt in Zukunft und zukunftsorientiert präsentieren.
Ich würde mir daher wünschen dass der Stadtrat, besonders die Meinungen der Fachleute, die wir auch hier im Stadtrat haben, mit in zukünftige Planungen oder Projektgruppen mit eingebunden werden um diesem Umstand Rechnung zu tragen
Da ich ja eine 68igerin bin, sage ich abgewandelt nicht „hinter diesen Talaren sondern hinter diesen Mauern steckt der Muff von 50ig Jahren „
Ich bin eine normale Bürgerin der Stadt, gewählt um für die Bürger zu sprechen. Ich habe mich informiert und recherchiert und sehe und höre, dass sich die Arbeitswelt, nicht nur in den Firmen auch in den kommunalen Verwaltungen dramatisch geändert hat und ändern wird.
In dieser Innenplanung, die sicher von allen Bereichen der Stadtverwaltung auch nach besten Wissen und Gewissen gemacht wurde, sehe ich keine innovative und zukunftweisende Ausrichtung. Dieses Raumkonzept ist old style! oder fashioned
Vielen Dank für die vielen Details, die sie mit uns geteilt haben , die sicher für die Fachplanungen wichtig sind , aber ich würde mehr über grundlegende Konzepte, des z. B. Rathaus 4.o. diskutieren.
Dazu möchte ich, die für mich die wichtigsten 4 Bereiche, die aus meiner
Sicht nicht zukunftsorientiert sind kurz aufzeigen und zur Diskussion
stellen
1. Der Eingangsbereich und das Foyer
Türen und Eingangsbereiche signalisieren immer schon- entweder hier sitzt die Macht, wie in alten Rathäuser oder sie sind offen gestaltet und heißen die Bürger willkommen.
Türen die automatisch aufgehen nach rechts und links und den Weg freimachen (haben wir doch schon im Hintereingang)in einen offenen einladenden Bereich und einen uneingeschränkten Blick ermöglichen. Nicht links eine Pförtnerloge und rechts eine Wand, die einen geschlossenen Ausstellungsraum markiert.
Was ist das denn für ein alter Begriff- Pförtner- so etwas sollte gar nicht mehr verwendet werden und was soll das dieser enge Eingangsbereich? Welchen Geist zeigt die Planung mit Worten wie Pförtner, Schalter, Wartebereich?
Dass es auch anders geht habe ich in einen Auszug aus einer Bürgermeisterrede aus Kelsterbach entdeckt, die ich kurz zitieren möchte:
„Der Charme der 60er Jahre im alten Rathaus mit dem Glaskasten hinter der Eingangstür ist nun von einem offenen und hellen Eingangsbereich abgelöst.
Im Mittelpunkt des neuen Eingangsbereiches steht der Infopoint, eine halbrunde weiße Informationsinsel.
Vor den farbigen Bildern der ehemaligen Rathäuser erhalten die Bürger Rat und Tipps für ihren Gang in die Behörde. Der neue Infopoint hat montags bis freitags fast durchgängig geöffnet.
Dienstleistungen des Infopoints sind unter anderem:
Ausstellung von Meldebescheinigungen, schriftliche und telefonische Melderegisterauskünfte, Ausgabe und Entgegennahme von Anträgen und Formularen, Verkauf von Restmüllsäcken und Bioabfalleimern, Ausgabevon Biobeuteln und gelben Säcken, Telefonzentrale, Beratung und allgemeine Informationen.“
Es geht also…..
2. Aus meiner Sicht ist das momentane Raumkonzept nur auf den heutigen Istzustand mit ein bißchen plus ausgelegt.
Wo ist erkennbare Transparenz zwischen den Büros –wo offene Kommunikationsflure und Austauschmöglichkeiten für Mitarbeiter?
Ich würde mir wünschen, dass das Konzept mehr auf die Zukunft und noch flexibler ausgelegt wird, egal wie diese Zukunft dann aussehen wird.
3. Die anderweitige Nutzung vom Gewölbekeller des Ratskeller -
Mit der Reduzierung der Fläche wird einem Gastronomen die wirtschaftliche Grundlage komplett entzogen. Vielleicht gäbe es andere Möglichkeiten?
Vielleicht sollte man hier die Bevölkerung mit einbeziehen.
4. Über den Sitzungssaal – da sind wir uns ja schon einig, wird nochmal gesprochen und diskutiert werden.
Eine Diskussion oder Projektgruppen wünsche ich mir auch für die eben genannten Bereiche und deshalb kann ich der vorgestellten
Entwurfsplanung heute nicht zustimmen.
Aber lassen sie es uns gemeinsam angehen und bereiten wir uns auf eine tolle Zukunft vor, die wir mit den besonderen Möglichkeiten unserer Stadt haben und die unsere Stadt verdient hat.
In diesem Sinne mit Antoine de Saint-Exupery (1900-1944)
. Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen.“

Ille Prockl-Pfeiffer, Stadträtin 17.5.2018

Antrag der CSU-Stadtratsfraktion über die Prüfung von Maßnahmen zur Entschärfung der Ver-kehrslage Zum Flughafen / Plonergasse/Carl-Platz Schule

Antragstext:

Die Verwaltung wird beauftragt, mögliche Maßnahmen zur Entschärfung der Verkehrs-lage an der „Villa HerzoLino“ , der Ecke Zum Flughafen / Plonergasse bis zur Carl-Platz Schule zu prüfen.

Antragsbegründung:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Dr. Hacker,

das Gebiet an der Ecke Plonergasse / Zum Flughafen ist durch die beiden Bildungseinrichtungen „Villa Herzolino“ und die Carl-Platz-Schule geprägt. Gerade während der Bring- und Abholzeiten ist die Flughafenstraße eine permanente Gefahrenstelle für Eltern und Kinder. Dies sowohl auf Grund der Unübersichtlichkeit als auch auf Grund der angespannten Parksituation vor Ort.
Aber nicht nur bei der Villa Herzolino, sondern auch der Elternbeirat der Carl-Platz Schule klagt über massiven Autoverkehr zu Bring-und Holzeiten, chaotischen Verkehrszuständen in der Plonergassse und auf den Flächen vor der Carl-Platz Schule.
Des Weiteren ist zu befürchten dass bei eventuell erfolgender zusätzlicher Wohnbebauung und Nachverdichtung in der unmittelbaren Nähe die Parksituation sich nochmals zu verschärfen droht.
Wir würden daher um eine eingehende Prüfung möglicher Maßnahmen bitten.

Antrags-PDF

Mit freundlichen Grüßen

Bernhard Schwab
Fraktionsvorsitzender

Konrad Körner
Stadtratsmitglied

Ille Prockl-Pfeiffer
Stadtratsmitglied

Ist Stand Parkausweise für Anwohner:
Seit Jahren gibt es unterschiedliche Handhabungen und Kosten bei den Anwohnerparkausweisen, die für einige Zonen in Herzogenaurach ausgewiesen sind.
Nach meinen Informationen gibt es:
 Parkausweise für Straßen ohne Zahlung von Gebühren und ohne Zeitlimitierung und Autokennzeichen
 Parkausweise ,die jährlich bezahlt werden müssen
 Pro Haushalt ein( oder zwei?) Parkausweis, der aber immer nach Autokennzeichen ausgestellt wird
 Es gibt viele Anwohnerstraßen, wo parken unbeschränkt möglich ist.
Parkregelungen:
Die Parkregelungen, die zum Schutze der Bürger unserer Stadt, nach sicher viel Abwägen geschaffen worden sind, verkehren sich häufig in das Gegenteil und sorgen für ständigen Ärger. Die Regelungen sind größtenteils vor vielen Jahren (Jahrzehnten) erlassen und entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen.
Als betroffener Anwohner in Herzogenaurach Süd kann ich, auch im Namen der Nachbarschaft folgende Erfahrungen schildern:
 Es stehen oft keine Parkmöglichkeiten in den eingeschränkten Zeiten, trotz Parkausweisen zur Verfügung, da alles zugeparkt ist. Einzelne Mitarbeiter der Fa. Schaeffler parken, teilweise seit Jahren, nahezu jeden Tag in den Anwohnerstraßen und akzeptieren ständig Strafmandate.
 Zu den Zeiten, wo z. B. die Firma Schaeffler Spätschicht / Nachtschicht hat, ist es oft schwierig für Anwohner und deren Besucher in der Nähe Parkmöglichkeiten zu finden. Es gibt zu den Zeiten keine eingeschränkten Parkverbote.
 Die Parkhinweisschilder, die auf die Anwohnerregelung hinweisen sind nicht an allen Zufahrtsstraßen angebracht. Fremde Besucher erhalten dadurch oft Strafzettel.
Für Herzogenaurach mit seiner wachsenden Bevölkerungszahl und der hohen Zahl der Einpendler für die großen Firmen und mittelständischen Betriebe ist ein kreatives Überdenken der Anwohnerparkplatzregelung angezeigt.

Antrag-PDF


Mit freundlichen Grüßen

Ille Prockl-Pfeiffer
Stadträtin

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